Zwischen Kriegskindheit, Wiederaufbau und digitaler Zukunft entfaltet sich ein Leben, das vom genauen Hinsehen geprägt ist. Erzählt wird von Hubert, der 1936 in Thomashof geboren wird, von Vertreibung und Neubeginn, Schule und Postdienst, Familie und Reisen. Fahrrad- und Wandertouren, Kartenabende und Begegnungen mit Freunden, die Liebe zu Anne und die Neugier auf Technik verweben sich zu einer Zeitreise. Hier wird Geschichte erfahrbar. Ein erzähltes Leben über Beharrlichkeit, Wandel und das Glück, neugierig zu bleiben - über neun Jahrzehnte, die Europa, Familie und Fortschritt verbinden.
Der Autor tritt in diesem Buch bewusst in den Hintergrund - seine Stimme führt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Er versteht sich als Beobachter und Erzähler, der mit feinem Gespür Lebenslinien sichtbar macht. Sein Stil verbindet Sachlichkeit mit Wärme, Präzision mit Zuwendung. Im Mittelpunkt steht die Hauptfigur, deren Leben er nah und respektvoll nachzeichnet - von Kindheit über Familie bis in digitale Zeiten. Diese Haltung prägt seine Texte: aufmerksam, genau, mit leichtem Augenzwinkern. Er schenkt seinen Figuren Raum, Würde und Humor - und macht Geschichte persönlich erfahrbar. Er glaubt daran, dass Erzählen Erinnerung lebendig hält - leise, warmherzig und präzise zugleich.
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