Seit dem Jahr 2020 ist die Testung auf das Humane Papillomvirus (HPV) fester Bestandteil der gynäkologischen Krebsvorsorge. Doch fällt der Befund "positiv" aus, wirft das bei vielen Betroffenen Fragen auf. Simone Hotz erging es ebenso - ihre Diagnose überforderte sie zunächst. Heute gibt die Sexualpädagogin genau die Antworten, die ihr damals fehlten.
Simones Buch richtet sich an Frauen, weil diese Gruppe in erster Linie mit der Diagnose "HPV-positiv" konfrontiert ist. Da jedoch etwa 85 % der Menschen im Laufe ihres Lebens - unabhängig vom Geschlecht - mit HPV in Kontakt kommen, ist das Buch auch für andere lesenswert.
Die Autorin spricht sehr offen über ihre Viren, Sexualität, Dating und Partnerschaft. Auch das Gefühl, allein mit dieser Sache zu sein, kennt Simone. Heute weiß sie, wie ansteckend und verbreitet die genitale Infektion tatsächlich ist und dass sie uns alle betrifft. Ihr persönliches Fazit zu HPV und zum neuen gynäkologischen Screening: Wissen hilft.
Der Begleiter durch den HPV-Dschungel: Verständlich geschrieben, nahbar wie eine Erzählung - und vor allem seriös.
Simone Hotz lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Neben Deutsch und Sport auf Lehramt studierte sie Erziehungswissenschaften und arbeitet heute als Sozialpädagogin.
Außerdem ist Simone ausgebildete Sexualpädagogin (gsp) und beschäftigt sich beruflich vor allem mit der Sexualität von Frauen und Jugendlichen. Im Jahr 2021 erschien ihr Buch "Lustbewusst", in dem sie sich mit weiblicher Lust und Anatomie auseinandersetzt und Frauen dazu ermutigt, den eigenen Körper selbstbestimmt zu entdecken.
Simone liebt es, zu schreiben und kreativ zu sein - auch digital. Auf Instagram informiert sie sachlich, zugänglich und ohne Tabus zu sexualitätsbezogenen Themen, über die noch immer viel zu oft geschwiegen wird. Insbesondere die Aufklärung zu HPV ist ihr wichtig, weil es hier bei vielen Menschen Wissenslücken gibt. Aus eigener Erfahrung weiß Simone, wie viele Fragen, Unsicherheiten und auch Ängste mit einer HPV-Diagnose einhergehen können. Ihr Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Ängste abzubauen und den Blick dafür zu öffnen, dass HPV nicht nur ein medizinisches Thema ist, sondern auch die eigene Sexualität und das persönliche Erleben von Körper, Intimität und Beziehungen berührt.
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