Der Text ist als Sachbuch mit satirischer, gesellschaftskritischer, gelegentlicher Verzweiflung konzipiert. Er ist nicht dazu da, den Leser zu beruhigen, sondern ihn zu stoeren. Er ist ein Versuch, das selektive Nicht-Denken als Ueberlebensstrategie der Wohlstandsgesellschaft zu demaskieren. Es ist ein Text fuer jemanden, der bereit ist, sich unangenehmen Fragen zu stellen, ohne sofort eine optimistische Loesung serviert zu bekommen. Er ist streitbar, stilistisch konsequent und in seinem Bestreben, keine moralische Ueberlegenheit vorzutaeuschen, intellektuell bemerkenswert.
Ralf Glatz, geboren in Ludwigshafen, ist Autodidakt. Das ist das dritte Buch von Ralf Glatz. Es ist eine Trilogie, die keine sein sollte. Akzeptanz, der Schluessel fuer ein friedvolles sein, war das Debuet. Mit Verdammt eng im Himmel folgte das zweite Buch. Homo Digitalis ist vorerst das letzte. Das es fast schon eine Trilogie ist, war nie beabsichtigt.
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