Warum muss genau an dem Tag eine Leiche auftauchen, an dem der Landeshauptmann mit dem Bischof nach Almberg kommt, um den neuen Sessellift einzuweihen? Gerade jetzt, wo die Wintergäste buchen sollen. Wo jedes belegte Zimmer über Leben und Tod eines Tourismusortes entscheidet. Ein Mord kommt da ungefähr so gelegen, wie ein Riss im Dirndl bei der Trachtenmodenschau. Als ob es Hirschmugl als Postenkommandant im beschaulichen Almberg nicht bereits schwer genug hätte. Seine Frau erwartet das dritte Kind und zählt die Tage bis zur Geburt. Seine älteste Tochter ist in der Pubertät und diskutiert neuerdings alles auf Augenhöhe. Und dann ist da noch sein Hund, der hervorragend hört - nur nicht auf ihn. Und als wenig später auch noch ein Skelett auftaucht und der Bürgermeister Druck macht, ist es mit der Gemütlichkeit endgültig vorbei. Je tiefer Hirschmugl gräbt, desto klarer wird: Dieser Fall bedroht mehr als nur die Wintersaison, von der ganz Almberg lebt. Wenn er die Wahrheit nicht rechtzeitig ans Licht bringt, zerbricht das Vertrauen, das diesen Ort zusammenhält. Der erste Fall für Hirschmugl: Ein Landkrimi mit Herz, Humor und echtem Nervenkitzel. Charmant und skurril, aber alles andere als harmlos.
Horst Wappel lebt in Almberg, wo er geboren wurde und sein ganzes Leben verbracht hat. Eigentlich wartet er nur noch auf die Pension, doch die lässt sich Zeit wie ein alter Traktor im Winter. Als leidenschaftlicher Krimileser und selbst ernannter Hobbyprofiler gräbt er lieber in menschlichen Abgründen als in seinem Garten. Sein Verstand ist messerscharf - mit der Geduld eines Chirurgen filetiert er die Indizien, bis nur noch stichhaltige Beweise übrigbleiben. Sein Kopf rechnet leiser als ein Computer, aber präziser als jeder Algorithmus. Er arbeitet am liebsten drinnen, wo der Kaffee berechenbar und das Wetter kein Thema ist. Wenn er einen Raum betritt, wird selbst die Wahrheit nervös - so scharf ist sein Spürsinn. Routine ist für ihn die Tarnkappe des Genies. Meist steht er im Schatten seines Kollegen Hirschmugl - und genau dort fühlt er sich am wohlsten. Denn am Ende ist es Wappel, der die Geschichten schreibt.
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