Ein Theaterbesuch kann fesselnd sein, wie fesselnd er aber sein kann, damit hätte wohl niemand rechnen können.
Ein altes Theater, welches seine besten Tage bereits hinter sich gebracht hat. Es fehlen die Gäste und damit auch das Geld um Renovierungen, Kostüme und Darsteller zubezahlen. Die Rettung: Eine Neuauflage von Romeo und Julia, der wohlberühmtesten Liebesgeschichte die die Bühne jemals gesehen hat. Doch noch bevor die Nachtigal den nahenden Morgen ankündigt, gelangt die Theaterproduktion ins stocken.
Wer würde schon auf die Idee kommen, bei fehlenden Schauspielern auf ahnungslose Theaterbesucher zurück zugreifen?
Während auf der Bühne die Liebe und Leidenschaft pulsiert, versteckt sich im Schatten des Vorhangs, die Geschichte zweier junger Menschen die an diesen Abend das Theater besser nicht betreten hätten sollen.
Gewöhnt euch an das helle Licht der Scheinwerfer, denn wir, werden das Theater nicht so schnell wieder verlassen.
"Vier Jahre Theaterunterricht haben mich nicht auf diesen Moment vorbereitet" Ich bin Paula Molch. Und ich habe es immer gehasst Franz Kafkas Texte, im Deutschunterricht, zu analysieren. Aber in einer Sache hatte der Kerl recht. Er sagte einst: "Indem wir leidenschaftlich an etwas glauben, das nicht existiert, schaffen wir es." Denn auch wenn das sehr theatralisch klingt, man kann alles erreichen, wenn man fest daran glaubt. Mit meinen 17 Jahren gehöre ich wohl auch zu den Menschen die Worten sehr viel Wert zuordnen, denn ich war schon immer von den Bildern beeindruckt, die Worte malen können. Meine Leidenschaft für die Bühne fand ich früh durch das Tanzen doch in den letzten Jahren eroberte das Theater im Sturm mein Herz. Man könnte dieses Buch als meinen Liebesbrief an das Theater beschreiben.
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