BEZIEHUNGEN - eines der größten Mysterien unserer Zeit. Wir lieben, streiten, schweigen, halten aus, kompensieren, gehen, bleiben, kommen zurück.
Wir reden über Nähe und Distanz, über Trennungen, Midlife-Crisis, Red Flags, über Männer und Frauen. Und insgeheim hoffen wir, dass sich irgendwann jedes Problem von selbst einrenkt. Spoiler: Tut es nicht. Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber. Es ist eine Zumutung - weil ehrliches Hinschauen selten bequem ist. Isolde Mitter schreibt mit Klarheit, Tiefgang und einer großen Portion Humor über Nähe, Macht, Sehnsucht und Selbstverlust - und über Beziehungen, die äußerlich halten, aber innerlich leer werden. Ohne Schuldzuweisungen. Ohne Männer- oder Frauenbashing - aber mit Haltung. Denn für eine gute Beziehung reicht nicht ein tolles Date, ein Ja-Wort und auch nicht ein stylisches Haus. Es braucht echtes Interesse. Am anderen. Und an sich selbst. Es zeigt, warum wir bleiben, gehen oder uns verlieren - und was es braucht, um Beziehung bewusst zu gestalten. Für Menschen, die keine Lust mehr haben, Bullshit länger für Normalität zu halten.
Isolde Mitter begleitet als Bewusstseinstrainerin Menschen dabei, ihre innere Stimme wieder wahrzunehmen, ihre Intuition zu schärfen, innere Ordnung herzustellen und ein klares Gespür für sich selbst zu entwickeln. Denn wer sich selbst kennt, weiß auch, was für das eigene Leben stimmig ist - im Beruf, im Umgang mit dem eigenen Körper, in Fragen von Gesundheit, Talenten und Potenzialen - und nicht zuletzt in Beziehungen.
In ihrer Arbeit geht es nicht um schnelle Lösungen oder Abhängigkeiten, sondern um Selbstverantwortung: darum zu verstehen, wie man selbst "tickt", welche Muster wirken und welche Auswirkungen das im eigenen Leben hat. Innere Klarheit führt zu stimmigeren Entscheidungen - das ist eine zentrale Erfahrung aus ihrer Praxis.
Im Zuge langjähriger Beobachtungen wurde für sie eines immer deutlicher: Kaum ein Lebensbereich ist emotional so aufgeladen, so sensibel und gleichzeitig so tabuisiert wie Beziehungen und Partnerschaften. Viele der tiefsten inneren Konflikte werden genau hier ausgetragen - und gleichzeitig kaum offen benannt. Oft nicht einmal im engsten Freundeskreis.
Mit diesem Buch setzt Isolde Mitter genau dort an. Ähnlich wie in ihrem ersten Buch Die Schrotthändlerin, in dem sie Themen wie Alkohol, Depression, Burnout und innere Krisen enttabuisiert hat, richtet sie nun den Blick auf Beziehungsmuster, Nähe, Distanz, Macht, Anpassung und Selbstverlust. Nicht, um zu bewerten oder zu therapieren, sondern um Bewusstsein zu schaffen für ein Feld, in dem viel gelitten - und wenig gesprochen wird.
Dieses Buch ist das Ergebnis vieler Jahre Zuhörens, Beobachtens und Begleitens. Es macht sichtbar, was in Beziehungen oft im Verborgenen wirkt - aus gelebter Erfahrung, klar, respektvoll und aus ihrer persönlichen Perspektive heraus.
Isolde Mitter, Jahrgang 1979, lebt mit ihrer Tochter in Oberösterreich.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.