Hildegard von Bingen (1098-1179) gilt als eine exponierte Frauenpersönlichkeit des Hochmittelalters. Ihr Werk wurde und wird vor allem unter den Aspekten der Mystagogik (Seelenführung), der Salutogenese (Heilssorge) und der Spiritualität (geistliches Leben) rezipiert. Die theologische Leistung der Kirchenlehrerin, insbesondere in ihrem Hauptwerk Liber Sivias, kommt indes kaum zum Tragen. Dem soll durch die vorliegende Untersuchung zur Sakramententheologie der Hildegard abgeholfen werden. Die Darstellung beginnt mit der Taufe; weitere Veröffentlichungen zur Firmung und zur Eucharistie werden folgen. Die Autorin, selbst Theologin und Latinistin, ist eine ausgewiesene Kennerin des Liber Scivias und arbeitete streng am lateinischen Urtext entlang.
Dipl.-Theol. *1975 Studium der Latinistik (Lehramt) und der katholischen Theologie (Diplom) Tätigkeit als Oberstudienrätin an einem allgemeinbildenden Gymnasium
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