Schlagworte: selbstkritische Aufarbeitung des Lebenslaufs eines ehemaligen Politikers, Irrungen und Wirrungen einer politischen Karriere, Gesellschaftliche Probleme, eine verlorene große Jugendliebe, Berlin seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bis heute
Als der ehemalige Politiker Harald Bornemann im vorgerückten Alter beschließt, seine Memoiren zu schreiben, begibt er sich auf eine Zeitreise zu den wichtigsten Stationen der eigenen Geschichte. In seinen Erinnerungen erlebt er die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen während seiner aktiven Jahre noch einmal nach, nur ist seine heutige Sicht auf die Vergangenheit und frühere Zeitgenossen eine andere. Seine Chronik beginnt während seiner Studentenjahre im Berlin der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts und sie endet in der Gegenwart mit dem Eingeständnis seines politischen und menschlichen Scheiterns. Es ist die Geschichte eines Mannes, der den Gesetzen des Alltags, jener Mischung aus Opportunismus, Bequemlichkeit und Feigheit unterliegt. Damit gerät seine Biografie zu einer Dokumentation des Versagens. Diese Bilanz gilt sowohl für seinen Werdegang als Politiker wie auch im privaten Bereich. Indem er eine große Liebe seinem politischen Ehrgeiz opfert, verliert er Halt und Orientierung. Was bleibt, ist der Rückblick auf verratene Ideale, vertane Chancen und verfehlte Ziele. Wer gelegentlich nach dem Wert von Erfahrungen fragt, wer nicht versteht, warum sich Fehler und Irrtümer so beharrlich von Generation zu Generation wiederholen, der sollte Bornemann auf seiner Reise begleiten. Vielleicht findet er dann eine Antwort.
Der Autor wurde in Berlin geboren und lebt heute in der Nähe von Karlsruhe. Dieses Buch ist nach dem Roman "Aktion fünfzig - Zwei Looser entdecken die Politik" der zweite Roman, der gesellschaftliche und politische Probleme der Vergangenheit und Gegenwart aufgreift und in einen Kontext mit den Irrungen und Wirrungen einer menschlichen Biografie stellt.
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