Am Rand der Stadt dort, wo die Lichter verblassen und der Wald beginnt steht ein Haus, das keiner betreten will. Seit Jahren steht es leer, überwuchert von Efeu, die Fenster wie leere Augen, die in den Wald starren. Niemand weiß genau, wem es gehört, und doch scheint es, als würde es auf jemanden warten. Als Phönix eines Abends zufällig dort vorbeikommt, beginnt etwas, das sich der Vernunft entzieht. Geräusche in der Nacht. Schatten hinter den Scheiben. Und eine Geschichte, die nie erzählt werden sollte. Ein stilles Haus. Ein dunkles Geheimnis. Und die Frage: Wer beobachtet hier eigentlich wen?
Diana Eggers studierte Rechtswissenschaften und fand im Schreiben einen kreativen Gegenpol zur präzisen Welt der Paragraphen. Ihre Geschichten entstehen oft aus alltäglichen Beobachtungen, echten Orten und wahren Begebenheiten doch sie verwandelt diese in atmosphärische Erzählungen, die das Vertraute in neuem Licht erscheinen lassen.
Mit einem Gespür für Zwischentöne und stillen Spannungen schreibt sie über das, was bleibt, wenn die Oberfläche des Gewohnten zu bröckeln beginnt. Ihre Texte laden dazu ein, genauer hinzusehen dorthin, wo Wirklichkeit und Vorstellung ineinander übergehen.
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