Nach einer sehr kontrovers durchfeierten Nacht begegnet Pottmeier erneut jenem Alten aus dem ersten, lebensverändernden Experiment [Harald Pottmeier oder Der Fluch der Zivilisation], der sich diesmal für das vor Jahren mehr aus Spaß entwickelte Parteiprogramm interessiert. Da der Alte vom Rat der Weltweisen vorgibt, heuer alles für die wirklich wirkliche Wirklichkeit nutzbar zu machen, lässt ihm Pottmeier das Erbetene zur freien Verfügung. Als am Morgen eine sehr schöne Frau an seiner Tür klingelt, kommt Pottmeier der Verdacht, möglicherweise einen folgenschweren Fehler gemacht zu haben. Unverhofft gerät er - nur sieben Wochen vor den Wahlen zum Bundestag - in einen Wahlkampf, der zunehmend zum Albtraum wird.
Jost Bonner wurde 1958 als drittes von sechs Kindern geboren. Aufgewachsen ist er in Dresden. Hier lernte er Koch, studierte er Musik, hier lebte er in zwei langjähri-gen Beziehungen, denen fünf Kinder erwuchsen. In der Jugend näherte er sich mit lyrischen Versuchen und aphoristischen Texten schüchtern der Literatur, die sprachliche, philosophische, pädagogische, kulturtheoretische und ästhetische Ambitionen vereinte und sich schon bald zur Leidenschaft auswuchs. Mittlerweile entstanden Arbeiten in beinahe allen Genres. Bisher erschienen bei BoD die Erzählungen Einzigartig, Dummgut, Seepferdchen weinen nicht, Taipa, Das Waldhaus, das Jugendbuch Harald Pottmeier und die Kriminalerzählung Der Zu-Fall, die vom Autor auch für den Film bearbeitet wurde. Neben der Literatur gilt seine Passion dem Theater, die in der Herausgabe der Stücke I und II ihren lesbaren Ausdruck gefunden hat.
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