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Grund für Israel
Bedrängnis, Orte, Angebote. Ein Gedankenexperiment
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
814,0 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783938846650
Verlag: Consultoo GmbH
Erscheinungsdatum: 14.04.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
9,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDieses Buch beginnt nicht mit einer Forderung, sondern mit einer Erschütterung: mit zwei Fenstern, eines in Israel, eines in Deutschland, und mit der Frage, was Geschichte aus Menschen macht, wenn sie nicht vergeht, sondern in ihnen weiterlebt. Es spricht von Schuld und Bedrängnis, von Orten, die mehr sind als Geographie, und von jener inneren Verwundbarkeit des Menschen, die dieses Buch mit Begriffen wie Grund, Phaenon und Lebenskapsel zu fassen versucht.
Der Holocaust erscheint hier nicht nur als historisches Verbrechen, sondern als ontologischer Riss; Israel nicht nur als Staat, sondern als Verdichtungsraum fortdauernder Bedrohung; Deutschland nicht nur als Erinnerungsland, sondern als Ursprung einer Schuld, die sich weder erledigen noch verrechnen lässt. So verschiebt dieses Buch den Blick: weg von der raschen politischen Meinung, hin zu der tieferen Frage, wie Orte, Erinnerung, Schutz, Angst und Zukunft sich im Inneren einzelner Menschen ablagern.
Erst aus dieser Tiefenschicht heraus wagt es ein Gedankenexperiment, das bewusst verstört, gerade weil es nicht aus Polemik geboren ist, sondern aus dem Versuch, unbegleichbare Schuld nicht in Ritualen erstarren zu lassen. Grund für Israel ist deshalb kein journalistischer Kommentar und keine moralische Schnellschrift, sondern ein philosophisch-literarischer Versuch über Schuld, Bedrängnis, Ort, Übertragung und die Frage, ob aus der dunkelsten Geschichte dennoch eine Richtung in die Zukunft folgen kann.
Der Holocaust erscheint hier nicht nur als historisches Verbrechen, sondern als ontologischer Riss; Israel nicht nur als Staat, sondern als Verdichtungsraum fortdauernder Bedrohung; Deutschland nicht nur als Erinnerungsland, sondern als Ursprung einer Schuld, die sich weder erledigen noch verrechnen lässt. So verschiebt dieses Buch den Blick: weg von der raschen politischen Meinung, hin zu der tieferen Frage, wie Orte, Erinnerung, Schutz, Angst und Zukunft sich im Inneren einzelner Menschen ablagern.
Erst aus dieser Tiefenschicht heraus wagt es ein Gedankenexperiment, das bewusst verstört, gerade weil es nicht aus Polemik geboren ist, sondern aus dem Versuch, unbegleichbare Schuld nicht in Ritualen erstarren zu lassen. Grund für Israel ist deshalb kein journalistischer Kommentar und keine moralische Schnellschrift, sondern ein philosophisch-literarischer Versuch über Schuld, Bedrängnis, Ort, Übertragung und die Frage, ob aus der dunkelsten Geschichte dennoch eine Richtung in die Zukunft folgen kann.
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