Großstadt Milieu ist eine schonungslose, bitterböse und zugleich zärtliche Abrechnung mit dem All- tag in der Hauptstadt: zwischen Berliner Schnee und Karrieristen, zwischen Gruppenzwang und Mitläufergesellschaft.
Und mitten im Chaos die Frage: Wie bleibt man bei sich, wenn alle um einen herum jemand anderes sein wollen?
Wütend, witzig, wahr und am Ende überraschend versöhnlich.
Marcela Olivera Mendez wurde in Hamburg geboren, wuchs in Eckernförde auf und studierte in Berlin Modedesign. Berlin war der Anfang vom Ende. Der Umzug aus der Kleinstadt in die Hauptstadt brachte seine eigenen Bürden und Lasten mit sich, von Ex-Partnern über das Uni-Leben bis zur Drogenszene. Eine Stadt, in der sie sich nie wohlgefühlt hat und in der sie trotzdem acht Jahre geblieben ist, der Liebe wegen. Gegen die Drogenszene hat sie sich dabei immer gewehrt. Viele in ihrem Freundeskreis nahmen regelmäßig Substanzen und zogen von Party zu Party. Je mehr sie davon beobachtete, desto entschiedener wurde ihre Haltung dagegen. Erst bereute sie die verschwendete Zeit in Berlin. Heute weiß sie, dass genau diese Jahre sie geformt haben. Dieses Buch ist ihr Abschied von Berlin und ein Dank an alles, was sie dort gelernt hat.
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