Grenzen der Normalisierung

Grenzen der Normalisierung

Studien zur Phänomenologie des Fremden 2

Bernhard Waldenfels

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften

Paperback

332 Seiten

ISBN-13: 9783518289518

Verlag: Suhrkamp

Erscheinungsdatum: 25.02.1998

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Das Abnorme, Fremde, Fremdheit, Norm, Dr. Leopold Lucas-Preis 2021

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Wie ist ein Umgang mit wissenschaftlichen Modellen möglich, der die Fremdheit der Phänomene achtet? Wodurch wird die kulturelle Dynamik vor dem Leerlauf bloßer Selbsterhaltung bewahrt? Wie sieht eine medizinische Praxis aus, in der Krankheit nicht bloß als ein zu behebendes Defizit begriffen wird? Was bedeuten Natürlichkeit, Normalität und Wirklichkeit angesichts von Telepräsenz und Virtualisierung?
Bernhard Waldenfels erkundet in diesem um vier Studien erweiterten zweiten Band seiner Studien zur Phänomenologie des Fremden die Unruhe, die aus den Spannungen zwischen Normalität und Anomalität erwächst.
Bernhard Waldenfels

Bernhard Waldenfels

Widerspruch

Dezember 0002

»Waldenfels geht es jenseits einer Technikeuphorie und einer Technikphobie um Fragen der Einbettung technischer Eingriffe in ein therapeutisches Verfahren. Mit Waldenfels' Ansatz bei einem Verhältnis von ›Leib‹ und ›Selbst‹ gelingt es auf pointierte Weise, eine triviale, aber überaus folgenreiche Dualisierung freizulegen, die sich perspektivisch zu einer ›Normalisierung‹ von Eingriffen entwickeln könnte, in der hybride Randzonen eines ›Ineinander von Therapie, Ökonomie und Technik‹ die Grenzen zwischen ›etwas‹ und ›jemand‹ einebnen könnten.«

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