Gregorios
Neu

Gregorios

Jan Friede

Krimis & Thriller

Paperback

430 Seiten

ISBN-13: 9783695184484

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 01.04.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Kritik der christlichen Überlieferung, universelle Bedeutung und Aktualität der zynischen Handhabung der Macht, Manipulation der Massen, Banalität der sog. historischen Wendepunkte, agnostischer Zweifel

Bewertung::
0%
19,00 €

inkl. MwSt. / portofrei

sofort verfügbar

Du schreibst?

Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!

Mehr Infos
Dieses Werk ist mehr als nur ein historischer Kriminalroman; es ist eine leidenschaftliche Projektion des agnostischen Bekenntnisses, das sich entschieden gegen jede Form des dogmatischen und kanonisierten Glaubens sowie gegen ideologische Voreingenommenheit richtet. Es beleuchtet die fiktionale Grundlage, die hinter den realen historischen Entwicklungen verborgen ist, und zwingt den Leser, die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion zu hinterfragen.
 Obwohl die Handlung im 4. Jahrhundert n. Chr. spielt, einer Zeit, in der Kaiser Konstantin mit seiner Priorisierung des Christentums eine epochale Wende in der Religionspolitik des Römischen Reiches einleitete, spiegelt sie die zeitlosen Zerfallserscheinungen und die Formierung neuer Machtverhältnisse wider. Gregorios ist nicht nur eine Geschichte über den Glauben; es ist eine Schilderung der Banalität, die oft in den Wendepunkten der Geschichte verborgen liegt.
 Im Mittelpunkt der Erzählung steht der Protagonist Gregorios, der verzweifelt versucht, den Mord an seinem Meister Arius aufzuklären. Doch während er sich in die Intrigen und Machtspiele des Umfelds von Kaiser Konstantin stürzt, wird ihm schmerzlich bewusst, dass die Lösung des Falls von der Staatsräson und den Machenschaften der Mächtigen abhängt. Die nützlichen Opfer werden verurteilt und bestraft, während die Wahrheit im Schatten der politischen Machenschaften vergraben bleibt. Gregorios' unermüdlicher Kampf um Klarheit und Gerechtigkeit führt ihn auf einen düsteren Pfad, der ihn vom glühenden Anhänger des jungen Christentums zu einem Zweifler verwandelt.
Jan Friede

Jan Friede

Jan Friede, geboren in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts (1949) im ehemaligen Sudetenland der Tschechoslowakei, ab 1968 als Flüchtling in der Schweiz. Nach seiner akademischen Ausbildung war er als Gymnasiallehrer für Geschichte in Bern/Köniz bis 2015 tätig. Zur Zeit viel unterwegs mit seinem Airstream zwischen Schweden und Marokko zeichnet er mit Bild und Schrift auf, was er erlebt und findet zuweilen auch Musse, sich mit Gott und der Welt zu befassen. Mit Gott, den er persönlich nicht kennt und dem er nicht über den Weg traut, und einer Welt, die er zwar für die beste aller möglichen hält, der man aber nur mit einer reichlichen Portion Zynismus begegnen kann. Der vorliegende Roman ist die Projektion seiner agnostischen und fiktionalistischen Sichtweise des vorwiegend absurden aber durchaus aufregenden Weltdramas.

Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.

Eigene Bewertung schreiben
Bitte melden Sie sich hier an, um eine Rezension abzugeben.

3D-Ansicht des Produktes (beispielhaft auf Grundlage des Einbandes, Verhältnisse und Details variieren)

Paperback
PaperbackPaperback Glue Binding