Unsere Geschichte zeigt, wie oft Religionen von den Mächtigen zu einem Werkzeug ihres Machtmissbrauchs umfunktioniert wurden. Dennoch gibt es zu allen Zeiten Menschen, welche die Essenz, die darin ruht, das »Gute« und die »Liebe«, wie eine ewige GLUT in sich aufnehmen und für die Nachwelt weitertragen. Auf diese Weise bewahren sie die Vorstellung eines übernatürlichen Wesens, einer schöpferischen Kraft oder einer allumfassenden Energie. GLUT führt als Episodenroman aus grauer Vorzeit in eine nicht allzu ferne Zukunft. Historisch-archäologische Erkenntnisse über antike Kulturen, Religionsgeschichte, Philosophisches und spirituelle Ansätze bilden das Herz der Erzählungen, und zudem ist es eine Geschichte des geschriebenen Wortes und des Buches. Ebenso zeichnet der Roman sprachliche und gesellschaftliche Entwicklungen behutsam nach. Die schillernden Charaktere - historisch, biblisch, fiktiv - schreiben so eine alternative und faszinierende Legende vom Woher und Wohin.
Klaus Ebner wurde 1964 in Wien geboren und wuchs dort auf. Studium der Romanischen und Deutschen Philologie; Übersetzerstudium; Fachhochschulstudium Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung. Erste Publikationen in den 1980er Jahren in Literaturzeitschriften und Zeitungen. Autor von Romanen, Erzählungen und Kurzprosa sowie von Essays und Lyrik auf Deutsch und Katalanisch. Weitere berufliche Tätigkeiten als Rezensent, Übersetzer, Lektor, Consultant und Projektmanager in der IT-Branche sowie AHS-Lehrer (Quereinsteiger) für Deutsch, Französisch und Italienisch. Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes sowie des P.E.N. Català und der Associació d'Escriptors en Llengua Catalana. Wiener Werkstattpreis 2007; Zweiter Preis beim Kurzprosa-Bewerb des OeSV 2010; katalanischer Lyrikpreis Parc Taulí 2014.
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