"Ist er wirklich nur eine mit Luft gefüllte Lederhülle, die willkürlich durch Fußtritte in Richtung des gegnerischen Tores befördert wird, oder wohnt diesem runden Etwas ein Zauber inne, der uns in seinen Bann zieht und die Welt außerhalb des Sportplatzes vergessen lässt? (...) Wenn dann dem Stürmer der Glücksschuss gelingt und er den Ball ins gegnerische Gehäuse knallt, brechen alle Dämme, und nicht nur die Akteure auf dem Rasen, sondern auch wildfremde Menschen auf der Tribüne fallen einander in die Arme. Freude und uneingeschränktes Glück beherrschen die, von einem Fußballer und seinem Tor initiierte Hochstimmung ..." Mit diesen Worten bezeugt Karl Drößler seine größte Leidenschaft. Auf unterhaltsame Weise führen uns die autobiografischen Skizzen zu den Stationen seines Lebens und so entscheidenden Momenten, die sowohl für seine sportliche als auch berufliche Karriere zum Weichensteller oder Glücksbringer wurden.
Karl Drößler, 1937 im Eichsfeld geboren und aufgewachsen, studierte von 1955-1959 an der DHfK. Sein Hobby machte er zum Beruf und wurde Fußballprofi. In der DDR-Oberliga spielte er für den 1. FC Lokomotive Leipzig. Schon während seiner sportlich aktiven Zeit begann er ein externes Studium der Biologie an der Karl-Marx-Universität in Leipzig, das er mit dem Staatsexamen abschloss und als befristeter Assistent in der Arbeitsgruppe von Prof. Ambrosius begann. Nach einem Forschungsstudium in London 1982 promovierte er und war bis 2002 als Professor im Bereich Tierphysiologie und Immunbiologie an der Universität Leipzig tätig. Auch während dieser Zeit blieb er dem 1. FC Lok als ehrenamtlicher Mitarbeiter verbunden, übernahm das Management der "Alten Herren" sowie wechselnde Aufgaben als Übungsleiter im Nachwuchsbereich.
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