Nachhaltige Entwicklung ist kein Luxus, sondern eine Überlebensfrage. Für die Soziale Arbeit bedeutet das, sich neu auszurichten, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Angesichts planetarer Krisen steht die Soziale Arbeit vor einem tiefgreifenden Transformationsauftrag: Sie muss Brücken bauen zwischen lokalem Handeln und globalem Denken, zwischen Fachkräften, Adressatinnen und Adressaten sowie sozialen Bewegungen - denn nachhaltige Zukunft entsteht im Miteinander. In der nachhaltigen Entwicklung werden ökologische Verantwortung, ökonomische Leistungsfähigkeit und soziale Solidarität miteinander vereint. Sie ist nicht als Ergänzung zum professionellen Alltag zu verstehen, sondern als dessen Kern. Soziale Arbeit muss sich innerhalb der "Sustainable Development Goals" klar positionieren und ein Zusammenleben im Einklang mit der Natur fördern. Das Studienbuch liefert theoretische Fundierung, ethische Orientierung und konkrete Handlungsspielräume für Studium, Lehre und Praxis. Wer global denkt, handelt im eigenen Interesse - und im Interesse aller. Ein wegweisendes Buch für alle, die Soziale Arbeit als Gestaltungskraft der Zukunft begreifen.
(geb. 1962), Dr. phil., Dipl. Päd., ist Senior Lecturer in der Sozialpädagogik an der Universität Trier, Lehrbeauftragter u. a. an der Universität Luxemburg und der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Er ist Mitherausgeber der Buchreihen "Grundlagen der Sozialen Arbeit" (seit 2009), "Lebensalter und Soziale Arbeit" (2009) und "Einführung in die Soziale Arbeit" (2018). Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind: Professionalisierung und Professionalität, Theorie, Handlungsfelder und Methoden der Sozialen Arbeit, Weiterbildung für Soziale Berufe, Sozialpädagogische Emotions- und Ritualarbeit.
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