Was uns entgeht ist nicht aus der Welt. Das Gewahrwerden als Widerfahrnis führt uns mitten in eine seelisch-leibliche Paradoxie: in die Anwesenheit des Abwesenden. Die verreiste Geliebte, der verstorbene Freund, der verpasste Zug, die vergessene Verabredung, der verlorene Hausschlüssel. Diese seelisch-leiblichen Gegenstände sind mit uns, indem sie sich uns entzogen haben. Sie lassen uns ein zweites Paradox gewahr werden: die Fern-Nähe als Widerfahrnis.
Frank G. J. A. Grootaers, Dr. rer. sc. mus., geb. 1943 in Leuven (Belgien), Dipl. Musiktherapeut, wirkungsanalytische Tätigkeit in Klinik und freier Praxis. Mitbegründer der des Instituts für Musiktherapie und Morphologie (IMM). Begründer des Ateliers für Kulturmorphologie. www.atelier-kulturmorphologie.de Mitglied der Wilhelm Salber Gesellschaft (WSG) seit 2017.
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