Wenn ein Mensch stirbt, dann wird es still. Und in dieser Stille entsteht oft etwas, das sich schwer erklären lässt: eine Abwesenheit, der Anwesenheit. Viele kennen dieses Gefühl, und mit ihm die Fragen, die plötzlich im Raum stehen: Gibt es ein Jenseits? Ein Leben nach dem Tod? War es das nun, oder bleibt eine Verbindung bestehen?
Dieses Buch stellt diese Fragen nicht als Theorie, sondern als Erfahrung in den Mittelpunkt. Den Gedanken und Zweifeln stehen reale Berichte aus drei Jahrzehnten medialen Sitzungen gegenüber, Begegnungen, die über viele Jahre hinweg von Andreas Meile dokumentiert, erinnert und von den Beteiligten bestätigt wurden. Es sind Erlebnisse, die sich einer rein naturwissenschaftlichen Erklärung entziehen, und gerade deshalb so behutsam beschrieben werden: ohne Sensation, ohne Überredung, ohne Anspruch auf "endgültige Beweise".
Andreas Meile hat diese Erfahrungen über Jahre festgehalten. Nicht, um zu überzeugen, sondern um sichtbar zu machen, was ihn selbst immer wieder überrascht hat: dass der Tod lebendiger und beredter sein kann, als es zunächst den Anschein macht. Dass in der Stille manchmal etwas antwortet. Nicht laut, nicht spektakulär, aber klar genug, um Trost, Orientierung und neue Perspektiven zu ermöglichen.
So lädt dieses Buch dazu ein, das eigene Verständnis von Bewusstsein, Abschied und Verbundenheit behutsam zu erweitern. Vielleicht nicht mit fertigen Antworten, aber mit einer Form von Nähe, die bleibt, auch wenn ein Mensch gegangen ist.
Andreas Meile ist Sozialpädagoge, zertifiziert in Notfallpsychologie und systemischer Familientherapie und seit über drei Jahrzehnten als Medium im Berner Seeland tätig. In seiner Arbeit verbindet er psychologische Tiefe mit einer klaren, bodenständigen und zugleich feinfühligen Praxis. Über die Schweiz hinaus ist er als erfahrenes Medium bekannt und wer ihm begegnet, trifft nicht auf einen schillernden «Meister der Esoterik», sondern auf einen Menschen, der die Dinge ernsthaft, respektvoll und mit einer leisen Prise Humor betrachtet.
Einem grösseren Publikum wurde seine Arbeit 2012 durch den Kinodokumentarfilm «Fenster zum Jenseits» bekannt und später durch Beiträge in Radio, Fernsehen und bei Thanatos.tv.
Neben Einzelsitzungen bietet er Ausbildungen, Seminare und Kurse an - stets mit dem Ziel, Medialität verständlich, verantwortungsvoll und menschlich erfahrbar zu machen. Dabei schätzt er den wissenschaftlichen Dialog und sucht regelmässig den Austausch mit Fachpersonen aus Psychologie, Theologie und Naturwissenschaften.
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