Wenn ein Mensch stirbt, wird es still. In dieser Stille entsteht oft eine besondere Wahrnehmung - eine Abwesenheit der Anwesenheit, die berührt und Fragen hinterlässt. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Bleibt eine Verbindung über den Tod hinaus bestehen und sehen wir uns wieder?
Genau hier begann für mich mein eigener Weg und die Suche nach einer Wahrheit, die in meinem Innersten trägt. Dieses Buch erzählt meine Geschichte. Es ist die Geschichte eines Menschen, der seit über drei Jahrzehnten mit Jenseitskontakten arbeitet und dabei unzählige Begegnungen, Fragen, Zweifel und berührende Momente erlebt hat. Aus diesen Erfahrungen ist ein Weg entstanden, der nicht nur meine Arbeit, sondern auch mein Verständnis von dem, was wir "Leben" nennen, nachhaltig geprägt hat.
Wenn man sich offen mit Tod, Trauerprozessen, medialer Wahrnehmung oder Nahtoderfahrungen beschäftigt, entsteht oft schon nach kurzer Zeit ein leiser Eindruck: Das Sichtbare ist nicht alles. Gleichzeitig ist mir aber wichtig, ehrlich zu bleiben, denn all das lässt sich nicht im naturwissenschaftlichen Sinn beweisen. Und genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich meine Geschichte. Ich schildere darin meinen eigenen Weg an der Schnittstelle von Medialität, Bewusstsein und menschlicher Erfahrung. Dabei ordne ich meine Erlebnisse bewusst ein, reflektiere sie kritisch und stelle sie in einen Zusammenhang mit psychologischen Erkenntnissen, wissenschaftlichen Denkmodellen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Themen wie Jenseitskontakte, Trauer und evidenzbasierte mediale Arbeit werden so nicht behauptet, sondern nachvollziehbar erklärt und eingeordnet.
Diesen Gedanken stehen reale Berichte aus medialen Sitzungen gegenüber. Begegnungen, die über viele Jahre hinweg dokumentiert, erinnert und von den Beteiligten bestätigt wurden. Nicht als endgültige Beweise, sondern als behutsame Nachweise. Sie laden dazu ein, das eigene Verständnis von Bewusstsein, Abschied und Verbundenheit achtsam zu erweitern.
Andreas Meile ist Sozialpädagoge, zertifiziert in Notfallpsychologie und systemischer Familientherapie und seit über drei Jahrzehnten als Medium im Berner Seeland tätig. In seiner Arbeit verbindet er psychologische Tiefe mit einer klaren, bodenständigen und zugleich feinfühligen Praxis. Über die Schweiz hinaus ist er als erfahrenes Medium bekannt und wer ihm begegnet, trifft nicht auf einen schillernden «Meister der Esoterik», sondern auf einen Menschen, der die Dinge ernsthaft, respektvoll und mit einer leisen Prise Humor betrachtet.
Einem grösseren Publikum wurde seine Arbeit 2012 durch den Kinodokumentarfilm «Fenster zum Jenseits» bekannt und später durch Beiträge in Radio, Fernsehen und bei Thanatos.tv.
Neben Einzelsitzungen bietet er Ausbildungen, Seminare und Kurse an - stets mit dem Ziel, Medialität verständlich, verantwortungsvoll und menschlich erfahrbar zu machen. Dabei schätzt er den wissenschaftlichen Dialog und sucht regelmässig den Austausch mit Fachpersonen aus Psychologie, Theologie und Naturwissenschaften.
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