Manche Dinge reimen sich. Manche nicht. Und manche zergehen einfach auf der Zunge.
Erinnerungen sind flüchtig. Wenn man sie nicht festhält, verschwinden sie irgendwann zwischen den Jahren. Dieses Buch ist der Versuch, einigen von ihnen ein Zuhause zu geben.
Mit einem Augenzwinkern, einer Prise Fantasie und viel Liebe zum Detail erzählt Christian kleine Geschichten aus seinem Leben mal nachdenklich, mal komisch, mal gewürzt mit ein wenig Fantasie. Als Redakteur eines Regionalmagazins in der Obersteiermark stellt er normalerweise die Fragen. Hier wechselt er die Seite und wird selbst zum Erzähler.
Eine Sammlung von Kopfbildern, Begegnungen und Erinnerungen, die zeigt: Nicht alles muss digital sein. Manchmal reichen ein paar aneinandergereihte Buchstaben, um eine kleine Welt entstehen zu lassen.
Geboren 1977, aufgewachsen irgendwo zwischen dem Wiener Südbahnhof und Tichy-Eis, Bob-Dylan-Platten, Freiheitsdrang und der festen Überzeugung, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte. Einen beträchtlichen Teil davon hat er mit Suchen verbracht, ohne jemals genau zu wissen wonach. Seine Jugend hat Christian gewissenhaft verschwendet, wofür sie ja schließlich auch da ist. Denn wann sonst treibt man auf einem schier endlosen Meer aus Zeit? Seine große Schwäche? Schöne Frauen, gute Gespräche und die romantische Vorstellung davon, was passiert, wenn beides zusammenfällt.
Wirklich stolz ist er auf seine zwei Töchter, auf die Menschen, die ihn durchs Leben begleiten, und auf seine Vinyl-Sammlung. Vielleicht auch noch darauf, dass er einen 3000-er in Guatemala bestiegen, die Cenoten Yucatáns durchtaucht und Tracy Chapman und Michael Jackson noch live erlebt hat.
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