Was bedeutet es, ein gesundes Leben zu führen? Søren Kierkegaard beantwortet diese Frage auf ungewöhnliche Weise. Für ihn ist die eigentliche Krankheit des Menschen nicht körperlicher Art, sondern eine Störung im Verhältnis zu sich selbst. Der Mensch kann vor sich selbst fliehen, sich in äußeren Erfolgen verlieren oder versuchen, sich aus eigener Kraft zu begründen -- und gerade darin gerät er in Verzweiflung.
Dieses Buch führt verständlich und anschaulich in Kierkegaards Denken ein. Schritt für Schritt entfaltet es seine Einsichten über das Selbst, die Verzweiflung, den Glauben und die Liebe. Kierkegaards Gedanken erscheinen dabei nicht als abstrakte Philosophie, sondern als Weg zu einem gelingenden Leben.
Am Ende steht eine überraschend einfache Perspektive: Ein gesundes Leben entsteht dort, wo der Mensch seinen Ursprung anerkennt und lernt, sich selbst, seine Mitmenschen und Gott zu lieben.
Ein kleines Buch über große Fragen -- klar, lebensnah und aktuell.
Geboren 1961. Im Hauptberuf Professor für Japanologie an der Universität Bonn, seit langem fasziniert von Kierkegaards Herangehensweise an das christliche Denken und Leben.
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