Mit den Gedichten, die J. Heinrich Heikamp in diesem Band versammelt hat, beschreitet der Dichter einen Weg der durchaus in lyrische Klangkulissen einzureihen ist. So etwa in die Dichtkunst des Haiku, besser noch des Senryu, einer minimalistischen japanischen Dichtkunst, der es gelingt in wenigen Versen eine Geschichte zu erzählen (Rüdiger Heins). Diese Texte sind ein wundervolles Spiel mit dem unendlich großen Baukasten Sprache, zeichnen mit zwei Steinen einen Weg, mit drei Steinen einen Horizont. Es ist nicht ganz leicht den Wegen von J. Heinrich Heikamp zu folgen, denn geraden Wegs sind sie nicht. Sie beginnen, laufen fort, uns im Schlepptau, gaukeln Ziele vor, um uns dann an ganz anderem Ort zu entlassen. Sind wir verwirrt, enttäuscht, dass wir da, wo wir anzukommen wähnten, nicht landen? (Astrid Leutholf). Die Wege, die J. Heinrich Heikamp hier einschlägt, sollte man auf jeden Fall immer wieder mit ihm gehen; es warten zahlreiche spannende Entdeckungen am Wegesrand (Boris Greff).
Johann Heinrich Heikamp ist 1964 in der Gemeinde Rommerskirchen (Nordrhein-Westfalen) geboren und zusammen mit drei Geschwistern aufgewachsen. Heute lebt er mit seiner Frau Petra in der Gemeinde Wurster Nordseeküste (Niedersachsen). Gelernter Maurer, Bürokaufmann und Kulturmanager. Heikamp ist ein vielseitiger Autor, der seit 1984 Gedichte, Comic-Texte, Kurzgeschichten, Romane, Erzählungen und Kinderbücher in verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Als Herausgeber ist er vor allem für seine Lyrik-Anthologien bekannt.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.