Wir stehen am Anfang einer neuen Zeit, die noch keinen Namen hat und deren Tragweite viele im Moment nicht wahrhaben möchten. Um die Fragen zu verstehen, die sich daraus ergeben, braucht es zunächst eine nüchterne Zustandsbeschreibung.
Die hier versammelten Essays liefern keine allumfassenden Antworten. Sie verstehen sich als Querschnitt jener Faktoren, die unsere Gegenwart prägen gesellschaftlich, politisch, technologisch und individuell. Ihr Ziel ist es nicht, Lösungen vorzugeben, sondern sichtbar zu machen, an welchem Punkt wir stehen.
Dieses Buch bildet den Einstieg in das Projekt UNIT. Als lose angelegte Buchreihe verfolgt UNIT das Ziel, die Grenzen und Bruchlinien unserer Zeit zu beschreiben, die Bedingungen unseres Handelns offenzulegen und die Fragen sichtbar zu machen, die sich daraus ergeben.
Norbert Remmers Overdick lebt und arbeitet seit vielen Jahren auf Lanzarote. Er ist im Bau- und Immobilienbereich tätig und setzt sich in seinen Texten mit gesellschaftlichen Übergängen, Wahrnehmung, Freiheit, Kontrolle und den Bedingungen menschlichen Handelns in der Gegenwart auseinander.
Seine Arbeit verbindet persönliche Erfahrung mit analytischer Beobachtung. Im Zentrum steht dabei weniger die Suche nach Antworten als die Beschreibung von Zuständen: wie Individuen, Gemeinschaften und Institutionen auf Beschleunigung, Migration, den Wandel der Arbeit und den Einfluss künstlicher Intelligenz reagieren.
Die Grenzen der Wahrheit ist sein erster größerer Essayband.
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