Funktionieren im Chaos ist kein klassischer Erfahrungsbericht und kein therapeutischer Ratgeber. Dieses Buch beschreibt, wie sich das Leben mit einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) und einer partiellen Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) von innen anfühlen kann. Anhand persönlicher Erfahrungen, verständlicher Erklärungen und anschaulicher Vergleiche zeigt Kathrin H.-T., warum Funktionieren nicht mit Stabilität gleichzusetzen ist, weshalb das Nervensystem ständig auf Gefahr reagiert und wie Dissoziation den Alltag beeinflussen kann. Themen wie Reizüberflutung, permanente Wachsamkeit, innere Anteile, Erschöpfung, Schuldgefühle, Beziehungen und Therapie werden offen, ehrlich und ohne Sensationslust beschrieben. Dabei verbindet das Buch persönliche Einblicke mit allgemein verständlichen Erklärungen über Traumafolgen. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonen, die besser verstehen möchten, wie sich komplexe Traumafolgestörungen im Alltag auswirken können. Dieses Buch möchte keine Patentlösungen anbieten. Es möchte Verständnis schaffen, Vorurteile abbauen und zeigen, dass hinter einem scheinbar funktionierenden Menschen oft ein Nervensystem arbeitet, das seit Jahren ums Überleben kämpft.
Kathrin H.-T. schreibt aus der Perspektive einer Betroffenen. Sie lebt mit einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) und einer partiellen Dissoziativen Identitätsstörung (DIS). In ihren Büchern verbindet sie persönliche Erfahrungen mit verständlichen Erklärungen, um Einblicke in die oft unsichtbaren Folgen von Traumatisierungen zu geben. Ihr Anliegen ist es, Vorurteile abzubauen und Menschen ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, wie sich psychische Erkrankungen im Alltag tatsächlich anfühlen können. Dabei beschreibt sie ihre Erlebnisse offen und ehrlich, ohne zu dramatisieren oder einfache Lösungen zu versprechen. Neben dem Schreiben findet sie Ausgleich in der Natur, kreativen Projekten und der Kunst. Mit Funktionieren im Chaos veröffentlicht sie ein Buch, das Betroffenen Mut machen, Angehörigen Orientierung geben und Fachpersonen eine authentische Innenperspektive vermitteln möchte.
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