Sie treffen sich in Portugal. Sie, anmutig, verzagt und verschlossen. Er, romantisch, verstört und hoffend. Die Tage, die ihre Liebe gebraucht hätte, um wieder zueinander zu finden, werden zu einem Desaster. Körperlich, erotisch, verzweifelt, sprachlos und voller unausgesprochener Sehnsüchte. An der wilden Küste und unter dem wechselhaften Himmel der Algarve finden sie Momente tiefster Verbundenheit - und zugleich bricht alles auf: alte Wunden, Unsicherheiten, Ängste. Fünf Tage in Portugal ist eine Erzählung über Sehnsucht, emotionale Grenzgänge und die befreiende Klarheit der Trennung.
Tom Wassermann, geboren in Berlin-Mitte, wuchs als Sohn einer Apothekerin und eines Taxisfahrers in Ost-Berlin auf. Im Alter von 19 Jahren gelang ihm die Flucht über die ungarische Grenze nach Österreich. In Wien studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie. Nach einigen erfolglosen Versuchen als Dramaturg und Autor an verschiedenen Theatern kehrte er 1990 zurück. Er lebt und arbeitet als freier Journalist, Poet und Autor in Berlin. Immer wiederkehrendes Thema seiner Arbeiten ist die Verzweiflung des Einzelnen an der Gleichgültigkeit der Welt.
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