Schlagworte: Historischer Roman Lübeck, Entwicklungsroman 16. Jahrhundert, Klosterleben historischer Roman, Roman über Weberei, Vater Sohn historischer Roman
Lübeck, am Ende des 16. Jahrhunderts: In kalten Klostermauern wächst Friedrich Johannes auf, ein stiller Junge, dessen Welt nicht laut ist, sondern tastend, aufmerksam und voller verborgener Zeichen.
Aus bitterer Not gibt Heinrich seinen kranken Sohn in die Obhut eines Klosters. Während Anna ihm wortlose Liebe schenkt, prägt der strenge Alltag des Spitals Friedrichs Blick auf Menschen, Arbeit und Maß.
Bald zeigt sich seine außergewöhnliche Gabe: Er spürt im Gewebe kleinste Fehler, Abweichungen und Brüche, die über Wert und Verderben entscheiden. In den Werkstätten der Zünfte wird sein Talent unentbehrlich, doch je größer sein Können wird, desto schwerer wiegt seine Verantwortung.
Als ein kaum sichtbarer Fehler eine bedeutende Textillieferung bedroht, steht Friedrich vor einer Entscheidung: Schweigen würde ihn schützen. Die Wahrheit könnte alles zerstören.
Ein historischer Entwicklungsroman über Weberei, Schuld, Vaterliebe und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.
Der in Südwestdeutschland lebende Autor studierte Sprachwissenschaften und Informatik. Seine literarischen Wurzeln liegen in der Lyrik, deren Sinn für Verdichtung, Rhythmus und genaue Wahrnehmung auch seine Prosa prägt. Mit seinem Debütroman öffnet er diese poetische Präzision für die große historische Erzählung und verbindet atmosphärische Recherche, sprachliche Feinheit und menschliche Konflikte zu einem literarischen historischen Roman.
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