Bisher blieb Friedel draußen. Die Tür war eine Grenze. Doch jetzt ist alles anders. In Friedel im Herbst öffnet sich die Terrassentür, und etwas im Herzen der Bewohner. Friedel darf rein. Ein Kater, der unregelmäßig zu Besuch kommt, wird plötzlich Gast eines Haushalts. Diese neuen Geschichten erzählen von den kleinen Wundern, die entstehen, wenn man jemandem vertraut. Von nächtlichem Mauzen unter dem Fenster, von einem Kater unter dem Tannenbaum, und von der Gewissheit, dass Friedel woanders ein Zuhause hat. Und trotzdem immer wieder hier ist. Weitere Geschichten über Vertrauen, Nähe und die Dinge, die wir nicht planen können. Für alle, die Band 1 geliebt haben. Und für alle, die wissen: Manchmal ist das Schönste, wenn eine Tür sich öffnet. Und man nicht genau weiß, was dahinter wartet.
Günter Kampf forschte über drei Jahrzehnte lang in der Medizin, mit klarem Blick, festen Zielen und dem Wunsch, Menschen vor Infektionen zu schützen. Dann begann er, Geschichten und Romane zu schreiben. Seine ersten Bücher handelten von Versöhnung, Grundrechten und der Gefahr, sich freiwillig in Überwachungssystemen zu verlieren. Nun richtet er den Blick auf das Gegenteil: auf das Zarte, Unerwartete, auf jene kleinen Wunder, die sich nicht planen lassen. In seinen neuen Geschichten geht es um Nähe, Vertrauen und das Schöne, das einfach geschieht. Statt Warnung und Widerstand stehen nun Wärme und Staunen im Mittelpunkt. Und die leise Erkenntnis, dass das Leben selbst manchmal die besten Geschichten schreibt.
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