Hamburg, Ende der 50er Jahre: Die beiden Freundinnen Ellen und Elsbeth wachsen behütet auf der Insel Finkenwerder im Süden Hamburgs auf. Vom Pausenbrot bis zum ersten Kuss („... der küsst so toll, den musst du auch mal nehmen!“) wird alles schwesterlich geteilt: Gemeinsam erleben die beiden Mädchen eine unbeschwerte Kindheit, gemeinsam reifen sie zu jungen Frauen heran. Nach der Ausbildung zieht es Elsbeth in die Ferne: Mit 19 Jahren verlässt sie ihr Elternhaus in Finkenwerder, um für ein Jahr als Kindermädchen in England zu arbeiten. Neben ihrer Familie lässt sie nicht nur ihre Gefährtin und Vertraute Ellen zurück, sondern auch ihren festen Freund Kalli. Sie schwört ihm keine Treue – zu sehr ist in ihr der Wunsch verankert, noch einmal frei und ungebunden in die Ferne zu ziehen, bevor sie sich für die Ehe entscheidet. Das Jahr der Trennung überbrücken die beiden Freundinnen durch einen regen Briefwechsel, in dem sie die jeweils andere an ihrem Leben teilhaben lassen. In einer Zeit, wo der Weg für junge Frauen zumeist vorgegeben war, begegnet der Leser einer wunderbar offenen, erfrischenden Frauenfreundschaft und erlebt hautnah die alltäglichen Freuden genauso wie die Sorgen und Nöte. Während Elsbeth ihren Kalli vermisst und gleichzeitig die neue Freiheit genießt, erkundet Ellen das Italien der 50er Jahre. Ihre große Liebe Hansi-Boy jedoch scheint für sie unerreichbar zu sein ...
Ellen Grillenmeier, geb. Lütje, ist Jahrgang 1939 und aufgewachsen in Hamburg-Finkenwerder. Ab dem 12. Lebensjahr besucht sie gemeinsam mit ihrer Freundin Elsbeth die damalige „Technische Oberschule“ bis zum Realschulabschluss. Ellen Grillenmeier musste berufsbedingt Finkenwerder früh verlassen und hat eine Tochter und zwei Söhne aus erster Ehe. Sie lebt seit 30 Jahren glücklich in zweiter Ehe in Oberursel/Taunus. Mittlerweile sind beide Freundinnen stolze Großmütter und pflegen trotz großer Entfernung eine innige und vertraute Freundschaft, die nun mittlerweile über 50 Jahre andauert und die sich im Laufe der Jahre immer mehr gefestigt hat.
Elsbeth Voss
Elsbeth Voss, geb. Busch, ist Jahrgang 1939 und aufgewachsen in Hamburg-Finkenwerder. Ab dem 12. Lebensjahr besucht sie gemeinsam mit ihrer Freundin Ellen die damalige „Technische Oberschule“ bis zum Realschulabschluss. Elsbeth Voss feiert mit ihrem Mann 2011 Goldene Hochzeit. Sie haben zwei Söhne und leben in Hamburg. Mittlerweile sind beide Freundinnen stolze Großmütter und pflegen trotz großer Entfernung eine innige und vertraute Freundschaft, die nun mittlerweile über 50 Jahre andauert und die sich im Laufe der Jahre immer mehr gefestigt hat.
Die Briefe, die sich die beiden schrieben, geben nicht nur einen Einblick in die Seele zweier Backfische, sondern sie zeichnen auch ein Bild der 60er Jahre. Wer mit den beiden Freundinnen auf Zeitreise geht, wird bei Lektüre des Buches Amüsantes erleben. Er lernt nicht nur Hansi-Boy, Ellens Schwarm kennen, man erfährt auch, wie schwer es für die Mädchen war, gemeinsam einen Urlaub in Cornwall zu buchen, da das Budget knapp war und sich die Briefe ständig überschnitten.
Freundinnen, ein Leben lang
Tina
Januar 2016
(...)Zwei Mädchen, die an Deck des Dampfers, der sie von Finkenwerder über die Elbe zur Schule brachte, Karten kloppten, ihre Schulbrote tauschten und immer enger zusammenrückten. Die bis heute, über 60 Jahre später, nie Zweifel an der Loyalität der anderen hatten, nie ein böses Wort übereinander verloren und nie einen Streit hatten, über den sie nicht kurze Zeit später herzlich lachen konnten.(...)
Aus Briefen wurde Geschichte
Taunus ZeitungSeptember 2010
Die Briefe, die sich die beiden schrieben, geben nicht nur einen Einblick in die Seele zweier Backfische, sondern sie zeichnen auch ein Bild der 60er Jahre. Wer mit den beiden Freundinnen auf Zeitreise geht, wird bei Lektüre des Buches Amüsantes erleben. Er lernt nicht nur Hansi-Boy, Ellens Schwarm kennen, man erfährt auch, wie schwer es für die Mädchen war, gemeinsam einen Urlaub in Cornwall zu buchen, da das Budget knapp war und sich die Briefe ständig überschnitten.
Freundinnen, ein Leben lang
TinaJanuar 2016
(...)Zwei Mädchen, die an Deck des Dampfers, der sie von Finkenwerder über die Elbe zur Schule brachte, Karten kloppten, ihre Schulbrote tauschten und immer enger zusammenrückten. Die bis heute, über 60 Jahre später, nie Zweifel an der Loyalität der anderen hatten, nie ein böses Wort übereinander verloren und nie einen Streit hatten, über den sie nicht kurze Zeit später herzlich lachen konnten.(...)