Die sechs Beiträge dieses Buches beschreiben die tastenden Schritte ungewöhnlicher Frauen in den vergangenen 150 Jahren zur Entfaltung ihrer je eigenen Talente und Vorstellungen vom Leben. Immer gab es ein Ringen mit ihrer spezifischen Lebensrealität und ein mutiges Festhalten an einem oft unbewussten Streben nach Selbstverwirklichung. Es werden sechs Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kultur vorgestellt, beginnend mit Eugenie Schwarzwald (1872-1940) und ihrem beharrlichen Einsatz für die Bildung von Mädchen und Frauen und endend bei Hilde Domin (1909-2006), die erst in der Lebensmitte "das Wort" fand und zur Dichterin wurde. Es geht ferner um die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907), die Tanz-Revolutionärin Isadora Duncan (1877-1927), die Schriftstellerin Katherine Mansfield (1888-1923) und die Sängerin und Musikpädagogin Paula Salomon-Lindberg (1897-2000). Die Aufsätze stammen von fünf Berliner Psychologinnen.
Eisner, Margarete, Dr. phil., Dipl.-Psych., geb. 1951 in Kassel, Studium der Pharmazie und Psychologie an der Freien Universität, Promotion im Fach Psychologie.
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