Was bleibt, wenn das Vertraute zu bröckeln beginnt? Wenn die Wahrnehmung sich verschiebt und das eigene Ich nicht mehr greifbar ist?
In kurzen, dichten Prosatexten folgt dieses Buch einer stillen inneren Bewegung: Von der ersten Irritation bis zur Auflösung dessen, was lange als selbstverständlich galt. Gedanken wiederholen sich, Räume verändern sich, Gewissheiten lösen sich auf.
Ohne Antworten zu geben, entsteht eine Reise durch Wahrnehmung, Identität und das Verschwinden von Bedeutung.
Ein Buch über das Loslassen von Kontrolle und über die Möglichkeit, dass genau dort, wo nichts mehr geschieht, etwas anderes beginnt.
Vadim Glebow, geboren 1994 und wohnhaft in Hannover, arbeitet als Softwareentwickler - eine Welt, in der vieles eindeutig und klar definiert ist. Sein Schreiben entsteht jedoch an einem anderen Ort: Dort, wo Gedanken nicht linear verlaufen und Antworten selten eindeutig sind.
Seit seiner Jugend nutzt er Worte, um das zu greifen, was sich oft entzieht: Zweifel, innere Konflikte, Verschiebungen in der Wahrnehmung. Was als Versuch begann, die eigene Gefühlswelt zu ordnen, wurde mit der Zeit zu einer Form der Auseinandersetzung mit sich selbst und mit Fragen, die bleiben. Seine Texte bieten keine Antworten. Eher Annäherungen. Versuche, einen Zustand festzuhalten, bevor er sich wieder verändert.
Mit seinem ersten Buch lädt er dazu ein, diesen Bewegungen zu folgen. Bis an einen Punkt, an dem vielleicht nichts mehr festgehalten werden muss.
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