Frag mal Oma oder Opa ist ein Aufruf und eine Herausforderung. Ein Aufruf, unsere Großeltern noch einmal nach ihren Geschichten zu fragen.
Nach dem Krieg. Nach dem Überleben. Nach der Angst, der Hoffnung, dem Schweigen.
Vielleicht erzählen sie Dinge, die sie nie zuvor erzählt haben.
Ich kann meine Großeltern nicht mehr fragen. Aber du kannst es vielleicht noch bevor ihre Geschichten für immer verloren gehen.
Wir sind die vierte Generation nach dem Krieg. Wir wachsen in Frieden auf, doch Frieden ist kein Ziel, das man erreicht. Frieden ist ein Weg, den wir täglich neu gehen müssen.
Dieses Buch ist ein Impuls, zuzuhören, zu erinnern und weiterzudenken. Die Geschichten unserer Großeltern erzählen nicht nur von Leid, sondern auch von Mut, Hoffnung und Neubeginn. Wenn wir verstehen, was sie getragen hat, begreifen wir, dass echter Frieden nicht mit dem Ende eines Krieges beginnt, sondern mit dem Willen, Mensch zu bleiben - jeden Tag aufs Neue.
Über die Autor*innen ist wenig bekannt. Ihre Worte sollen stärker sein, als ihre Namen. Schon früh begannen sie anderen zuzuhören und Geschichten ernst zu nehmen, nicht aus Neugier, sondern aus Mitgefühl.
Sie interessieren sich für das, was weitergegeben wird, ohne ausgesprochen zu werden: Erinnerungen, Prägungen, Haltungen. Für die leisen Spuren der Vergangenheit im Heute.
Mit ihren Texten schaffen sie Räume für Erinnerung und Begegnung. Sie schreiben über das, was war, um zu verstehen, was uns trägt und was wir weitergeben wollen. Dieses Buch lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und den eigenen Platz in der Geschichte bewusster einzunehmen.
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