In elf Galerien präsentiert dieses Buch ausgewählte Bildkompositionen der Fotografin und Fotokünstlerin Margareta Bierter-Huggler. Aus fotografischen Aufnahmen entstehen durch Überlagerungen, Verfremdungen und digitale Bearbeitung poetische Bildwelten, in denen sich Orte und Zeiten neu verbinden. Brüche, Zufälliges und Unscheinbares eröffnen überraschende Sichtweisen auf den Reichtum des Lebendigen. Ihre Kunst versteht sich nicht als Nachahmung der Natur, sondern als Zusammenspiel von Eigenwillen, Spontaneität und Konstruktion. Begleitende Texte beleuchten ihren künstlerischen Werdegang sowie ihre Arbeiten im Spannungsfeld von Kunst und Technik, Wahrnehmung und Denken - ein Buch über Fotografie als Verwandlung und die immer neue Entdeckung des Lebendigen.
Willy Bierter, geb. 1940 in Basel/Schweiz. Er studierte theoretische Physik und arbeitete als Wissenschaftler in Heidelberg, Berkeley (Kalifornien) und München. Seine nächsten Stationen waren wirtschaftspolitische Beratung, Leiter der Planungsgruppe der Gesamthochschule Kassel, Gründung und Aufbau des Ökozentrums in Langenbruck/Schweiz, danach selbständiger Wissenschaftler und Berater auf den Gebieten Wirtschaft, Technologie und Umwelt, Leiter der Arbeitsgruppe "Neue Wohlstandsmodelle" am Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt & Energie und Co-Leiter des Instituts für Produktdauer-Forschung in Genf und Senior-Mitarbeiter am Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit in Berlin. Seit mehr als 10 Jahren bewegt er sich im Bermuda-Dreieck von transklassischer Logik, Poetik und altchinesischem Denken.
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