Die Musik spielt nicht mehr. Die Wiese ist abgeweidet. Die Heuschrecken ziehen weiter. Der soziale Frieden hängt über uns wie ein Lobbyistengesäß. Die hängengebliebenen Partyfähnchen der neuen Teilzeitpatrioten schlappen lustlos im abflauenden Wind: hartz-rot-geil. Morgen wird heute gestern gewesen sein. Die Figuren dieser Erzählungen sind Strandgut; schräge Sturmvögel, vom Wehen des Zeitgeistes an wunderliche Ufer gespült. Wirklichkeit gibt es nur noch per Dauerinfusion. Die Labyrinthe der Wahrnehmung betritt man auf eigene Gefahr. Nichts ist mehr geheuer. Die Bäume nehmen Reißaus, Mozart wird mit Strauchtomaten beschmissen, und im Luxushotel sitzt ein unsichtbarer Proletarier. Die Welt, die uns geliefert wurde, ist ein Mängelexemplar. Schadet nichts, denn bald gibt es ja die längst versprochene neue.
Friedhelm Sikora, geboren teils in Köln, teils zur sprachlosen Bestürzung seiner ahnungslosen Eltern. Ist seit 50 Jahren damit beschäftigt, sein Leben zu erfinden. Versuchte es u.a. als aufsässiger Schüler, Klavierspieler, Magister artium, Pädagoge, Rezensent, literarisches Trüffelschwein, Dramaturg, Übersetzer, Rundfunkautor und freier Journalist. Ließ sich unterwegs weder durch Drohungen, noch durch wohlmeinende Ratschläge vom Schreiben abhalten. Veröffentlichte Lyrik, Prosa, Hörspiele und Essays, weshalb er schon früh mit einem Humoristen verwechselt wurde. Schreibt daher heute vorwiegend gegen Vorlage einer amtsärztlichen Humorlosigkeitsbescheinigung. Betritt ungern öffentliche Gaststätten, da er nicht für einen Caféhaus-Literaten gehalten werden möchte.
In vielen dieser aberwitzigen und ironiefunkelnden erzählerischen Virtuosenstückchen ist tatsächlich Musik, (...).
Kieselalgen müssen sich nicht rasieren!
Plärrer
Januar 2007
Und Sikora findet in seiner virtuellen Zeitdenkmaschine heraus, dass sich zum Beispiel Kieselalgen im Gegensatz zum Mann selbst nach 2,2 Milliarden Jahren nicht rasieren müssen. (...) Ein sehr lesenswertes Geschichtenbuch und gar nicht unmusikalisch.
Postmoderner Irrsinn
Fränkische Landeszeitung
Februar 2007
Sikora charakterisiert sich selbst als literarisches Trüffelschwein. Das ist er unbedingt angesichts der Buntheit des Materials (...). Sikora ist tatsächlich ein Humorist. Im besten Sinne.
Absurd, wie nur der Alltag sein kann
Nordbayerische Zeitung
Februar 2007
Dieser Autor ist mit Vorsicht zu genießen, weil aus jeder Zeile die Satire grinst. Trocken ist sein Humor, aber nie gallig. Sein Gift versprüht er fein dosiert, so fein, dass der Leser zwar merkt, was gemeint ist, aber nie das Gefühl hat, dass da einer mit dem Hammer zuschlägt. Friedhelm Sikora ist ein gebildeter Feingeist. (...) Das Eintauchen in den Kosmos Sikoras wird zum wahrhaften Lesevergnügen.
Die Essenz des Zeitgeist
Nordbayerische NachrichtenNovember 2006
In vielen dieser aberwitzigen und ironiefunkelnden erzählerischen Virtuosenstückchen ist tatsächlich Musik, (...).
Kieselalgen müssen sich nicht rasieren!
PlärrerJanuar 2007
Und Sikora findet in seiner virtuellen Zeitdenkmaschine heraus, dass sich zum Beispiel Kieselalgen im Gegensatz zum Mann selbst nach 2,2 Milliarden Jahren nicht rasieren müssen. (...) Ein sehr lesenswertes Geschichtenbuch und gar nicht unmusikalisch.
Postmoderner Irrsinn
Fränkische LandeszeitungFebruar 2007
Sikora charakterisiert sich selbst als literarisches Trüffelschwein. Das ist er unbedingt angesichts der Buntheit des Materials (...). Sikora ist tatsächlich ein Humorist. Im besten Sinne.
Absurd, wie nur der Alltag sein kann
Nordbayerische ZeitungFebruar 2007
Dieser Autor ist mit Vorsicht zu genießen, weil aus jeder Zeile die Satire grinst. Trocken ist sein Humor, aber nie gallig. Sein Gift versprüht er fein dosiert, so fein, dass der Leser zwar merkt, was gemeint ist, aber nie das Gefühl hat, dass da einer mit dem Hammer zuschlägt. Friedhelm Sikora ist ein gebildeter Feingeist. (...) Das Eintauchen in den Kosmos Sikoras wird zum wahrhaften Lesevergnügen.