Der Vorarlberger Profifußball hat ein Todesopfer zu beklagen. Ubuwembe Nbolta, hoffnungsvolles Nachwuchstalent der Elfenbeinküste, spielte seit Beginn der Rückrunde für den SCR Altach. Nach dem letzten Spiel der Saison wurde seine Leiche im Buchsbaum-Labyrinth des Wiener Schlossgartens von Schönbrunn aufgefunden. Laut Obduktion hatte der Kicker 2,9 Promille Alkohol im Blut. Da die Polizei Fremdverschulden ausschließt, aber Nbolta nach Ansicht von Vereinsoberen nie Alkohol trank, erteilen sie dem arbeitslosen Psychologen Felix Moosburger den Auftrag, die Umstände von Nboltas Ablebens zu erkunden.
Was hatte der ivorische Verteidiger in Wien unternommen und mit wem? Warum hatte er sich als Anti-Alkoholiker einen derart hohen Alkoholpegel angesoffen?
Als Felix diesen und anderen Fragen nachgeht, mutiert Wien recht bald zur Stadt seiner Alpträume ...
Leo Hoesslin ist das Pseudonym eines Hochschullehrers, der in Deutschland und Österreich gearbeitet hatte und mittlerweile in Vorarlberg seinen Ruhestand genießt.
Als wacher Beobachter des regionalen und nationalen Geschehens siedelt der Autor seinen alphabetischen Krimi-Zyklus in und um das westlichste österreichische Bundesland an. Die Bände stellen keine typischen Regionalkrimis dar. Handlungen und Figuren führen stets über Vorarlberg hinaus, weil auch das Verbrechen häufig international organisiert ist.
In seinen Krimis lässt der Autor die Hauptperson über zufällige Ereignisse stolpern. Oft entpuppen sie sich als Hinweis auf illegale Geschäfte. Obwohl alle Aktionen ausgedacht sind, könnten sie leider auch ähnlich vorkommen.
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