Adrian hat gelernt, Abstand zu halten. Er beobachtet, analysiert, versteht. Nähe betrachtet er lieber aus sicherer Entfernung als etwas, das man einordnen kann, bevor es einen berührt.
Als er Mara begegnet, gerät dieses System ins Wanken. Zwischen zufälligen Treffen, Gesprächen in Bars und stillen Momenten am See entsteht eine Verbindung, die sich weder planen noch kontrollieren lässt.
Doch Mara steht vor einer Entscheidung: ein neues Leben in einer anderen Stadt. Ein Schritt, der Bewegung verlangt und möglicherweise Trennung.
Zum ersten Mal steht Adrian nicht vor der Frage, ob er jemanden halten soll, sondern ob er bleibt, obwohl er weiß, dass es wehtun könnte.
"Feuerpferd" erzählt von zwei Menschen, die lernen, dass Liebe nicht im Festhalten liegt, sondern im bewussten Dasein. Dass Freiheit nicht Distanz bedeutet. Und dass Mut manchmal darin besteht, nicht vorher zu verschwinden.
Ein ruhiger, intensiver Roman über Nähe und Verlust, über Entscheidung und Haltung und über die Frage, wer wir sind, wenn wir uns nicht mehr schützen.
Joachim Beck schreibt literarische Gegenwartsromane. Seine Texte bewegen sich um innere Wendepunkte, um Entscheidungen und um die Frage, was bleibt, wenn Sicherheiten wegfallen.
Er interessiert sich für leise Verschiebungen, dort, wo Menschen sich verändern, ohne es sofort zu bemerken.
Seine Sprache ist reduziert, klar und auf das Wesentliche konzentriert.
"Feuerpferd" ist sein erster Roman im eigenen Verlag.
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