Während der Regierende Bürgermeister und seine Koalition um das politische Überleben kämpfen, terrorisiert ein mysteriöser Scharfschütze die Hauptstadt. Sucht er sich seine Opfer wahllos aus - oder gezielt? Die einzige Spur, die er hinterlässt, ist das bizarre Muster, das seine Tatorte ergeben. Vom Adlon bis in die Zillestraße.
Eine Stadt in Angst
Ein Mörder, der um das Leben seiner Frau ringt... Zwei Kommissare, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen... Eine Innensenatorin, die verzweifelt einen Täter braucht... Und eine junge Praktikantin, die nicht ahnt, wie nahe sie dem Killer schon gekommen ist...
Udo Röbel, Jahrgang 1950, machte Karriere vom Lokalredakteur bis zum Chefredakteur von "Bild". Nach seinem Volontariat bei der "Rheinpfalz" arbeitete er als Korrespondent für die Agenturen dpa und AP, bevor er als Polizeireporter zu "Bild" nach Frankfurt ging. Ab 1983 war er Vizechef des "Express" in Köln. Dort deckte er 1984 einen Geheimdienst-Skandal auf, der zur vorzeitigen Verabschiedung des stellvertretenden NATO-Oberbefehlshaber General Günter Kießling geführt hatte. Die Vorwürfe, er sei homosexuell und damit erpressbar erwiesen sich als haltlos. Röbel wurde dafür mit dem angesehen Wächterpreis ausgezeichnet. Negative Schlagzeilen machte Röbel 1988, als er zu den Geiselgangstern von Gladbeck ins Auto stieg und sie aus der Kölner Innenstadt lotste. Damit wurde er zum Negativbeispiel für Grenzüberschreitungen von Journalisten. Später sagte der Richter in dem Fall, Röbel habe damals ein Blutbad verhindert. Nach seiner aktiven Zeit als Journalist und Medienberater begann Röbel Romane zu schreiben. Heute lebt er mit seiner Familie in Hamburg und Berlin.
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