Die Diagnose von der fortschreitenden Demenz des Vaters zwingt die vier erwachsenen Geschwister der Familie nach Jahren in das verhasste Elternhaus zurückzukehren, um einvernehmlich über seine zukünftige Versorgung zu entscheiden. Während Hellen darauf hofft, ihren älteren Bruder Karl zur Versöhnung mit dem Vater bewegen zu können, um eine gemeinsame Pflege durch die Geschwister zu ermöglichen, verweigert sich der und befürwortet stattdessen eine Heimeinweisung. Kristin, die nur über Umwege von der Zusammenkunft der Älteren erfahren hat, erkennt in Karls Verhalten eine Generalabrechnung für väterliche Versäumnisse und ahnt, dass er ihm die Schuld an dem frühen Tod der Mutter anlastet. Auch Thomas sieht sich - nicht zum ersten Mal - übergangen und verwehrt sich einer gemeinschaftlichen Entscheidung. Und trotz des Bemühens um Eintracht und der vorgeblichen Freude über ein Wiedersehen, treten die Spannungen ihrer Beziehung deutlich hervor und die Geschwister finden sich schnell in alten Rollenmustern wieder. Doch sie müssen schließlich erkennen, dass sie in ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen nur einen Spiegel einer gleichen Sehnsucht nach elterlicher Anerkennung leben und dass sie mehr verbindet, als sie dachten.
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