Exodus ist der Spalt zwischen zwei Welten: der engen und der weiten. Zum Ende des vorangegangenen Gedichtzyklus Weg zur Spitze erhellte sich dem lyrischen Ich die trügerische Natur des modernen Aufstiegsgedankens, weshalb es in diesem kein Zuhause mehr finden konnte. Im Nachfolger Exodus verlässt es deshalb dieses Gedankengebäude und begibt sich auf Weiterreise, um seine Heimat zu finden. Die sich dadurch ergebende existenzielle Dimension knüpft dabei zudem an philosophische, psychologische und religiöse Themen und Fragestellungen an.
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