Wie lässt sich das Urprogramm des Menschen in moderner Elternschaft leben? Ein männlicher Beobachter untersucht mit anthropologischem Blick, wie Nähe, Stillen und gemeinsamer Schlaf den Grundstein für Vertrauen und Selbstständigkeit legen. Seine Erkenntnisse aus dem Aufwachsen seiner zwei Neffen und den Forendialogen mit jungen Müttern verbinden biologische Konstante und urbane Realität: Tragen statt isolieren, achtsame Rhythmen statt Taktvorgaben. Fachlich fundiert und zugleich einfühlsam zeigt er, dass Instinkt und Wissen keine Gegensätze sind. Leserinnen erhalten konkrete, entlastende Impulse für die ersten Lebensjahre, die Nähe sichern, Stress mindern und das Verständnis dafür schärfen, wie der Mensch wirklich funktioniert.
Geboren 1967, studierte er Architektur und blickt auf mehr als drei Jahrzehnte praktischer Erfahrung in diesem Beruf zurück. Sein Blick fürs Detail, geschärft durch Planung und Bau, prägt auch seine historische Recherche und sein Schreiben. Mit wachem Interesse an Geschichte und Struktur verbindet er präzises Denken mit erzählerischer Neugier - eine seltene Mischung aus analytischem Geist und warmem Blick auf Menschen und Zeiten. Die Spurensuche nach Vergangenem, besonders in den Rändern von Verwaltung, Militär und Familie, ist für ihn mehr als ein Hobby: Sie ist eine Form des Verstehens und Erinnerns. Ohne eigene Nachkommen betrachtet er Geschichte als Vermächtnis, das weitergegeben werden will. Er lebt und arbeitet in Österreich und findet zwischen Zeichentisch und Archiv jene Ruhe, aus der neue Geschichten wachsen.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.