Europa steht vor einer neuen Souveränitätsfrage. Nicht mehr allein Kohle, Stahl, Energie oder klassische Industrie entscheiden über wirtschaftliche und politische Macht, sondern zunehmend Daten, Rechenleistung, Künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastrukturen, Halbleiter und Satellitennetze.
Dieses Weißbuch analysiert, warum digitale Souveränität für Europa zur demokratischen Notwendigkeit wird. Es zeigt, in welchen Bereichen Europas strategische Abhängigkeiten besonders sichtbar werden: bei Cloud-Diensten, großen KI-Modellen, digitalen Plattformen, Halbleiter-Lieferketten, Cybersicherheit und weltraumgestützter Kommunikation.
Der Autor versteht digitale Souveränität nicht als Abschottung oder technologische Autarkie. Gemeint ist vielmehr die Fähigkeit Europas, in kritischen digitalen Infrastrukturen eigenständig, resilient und demokratisch legitimiert handeln zu können. Europa muss nicht alles selbst herstellen. Aber Europa muss selbst entscheiden können.
Das Buch entwickelt einen Fahrplan bis 2035: einen Europäischen Digitalfonds, europäische KI-Fabriken, sichere Cloud- und Datenräume, eine Halbleiteroffensive, eine Satellitenstrategie, einen gemeinsamen Cyberraum sowie eine Bildungs- und Talentoffensive. Im Zentrum steht die Frage, wie Europa technologische Leistungsfähigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Innovation und demokratische Kontrolle miteinander verbinden kann.
Europa 2035, ist ein politisches und strategisches Weißbuch für Leserinnen und Leser, die verstehen wollen, warum digitale Infrastruktur im 21. Jahrhundert zur Grundlage von Freiheit, Demokratie und europäischer Handlungsfähigkeit wird.
Felix Brand ist Autor politischer und gesellschaftlicher Analysen mit Schwerpunkt auf Demokratie, europäischer Ordnung, digitaler Transformation und strategischer Souveränität. In seinen Texten verbindet er zeitdiagnostische Beobachtung mit grundsätzlichen Fragen politischer Handlungsfähigkeit: Wie verändern Technologie, Machtkonzentration, digitale Infrastruktur und geopolitische Abhängigkeiten die Voraussetzungen demokratischer Freiheit?
Seine Arbeit richtet sich an Leserinnen und Leser, die politische Entwicklungen nicht nur kommentiert, sondern in ihren strukturellen Zusammenhängen verstanden wissen wollen. Brand schreibt über Europa, digitale Souveränität, öffentliche Ordnung, Medien, Künstliche Intelligenz und die Frage, wie demokratische Gesellschaften im 21. Jahrhundert selbstbestimmt bleiben können.
Mit Europa 2035, Digitale Souveränität als demokratische Notwendigkeit legt er ein strategisches Weißbuch vor, das technologische Infrastruktur nicht als Spezialthema der Digitalpolitik versteht, sondern als Grundlage wirtschaftlicher, politischer und demokratischer Handlungsfähigkeit. Im Zentrum steht die These, dass Europa offen bleiben kann, wenn es stark genug ist, eigene Entscheidungen zu treffen.
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