Es war, als würden Sonne und Mond die Erde spalten. In diesem Riss blieb eine Stimme zurück, die nicht verhallen wollte.
Aranya sucht nicht mehr in der Welt. Nicht in den Spuren im Staub, nicht im Flüstern des Windes oder im Regen, der schwer auf ihre Erinnerungen fällt. Alles, was sie berührt, ist nur noch ein Echo dessen, was sie verlor - als wäre er niemals gegangen, sondern nur aus der Sicht der Welt verschwunden.
Während die Grenzen zwischen Außen und Innen verschwimmen, stellt Aranya sich einer einzigen Wahrheit: Was, wenn Verlust kein Ende ist, sondern die reinste Form des Erinnerns? Und was, wenn das, wonach sie sich sehnt, niemals außerhalb von ihr war?
Aline Gühring schreibt poetische Fantasy über die verborgenen Wege der Seele, über Heilung, Verlust, Mut und die Kraft der inneren Wandlung.
Im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen Figuren, die nicht nur gegen äußere Dunkelheit kämpfen, sondern den Weg durch ihre eigenen Schatten finden müssen. Mit einer Sprache zwischen Mythos und Gefühl erschafft sie Welten, in denen Magie, Hoffnung und Menschlichkeit miteinander verwoben sind.
In ihren Erinnerungschroniken erzählt sie von der Suche nach dem eigenen Licht und von der Freiheit, die entsteht, wenn wir lernen, unseren eigenen Weg zu gehen.
"Das Treiben der Schattenkönige" ist ihr siebtes Buch.
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