Manchmal muss man das Buch, das man lesen möchte, hinter einem anderen suchen.
Eigentlich verläuft Norbert Hallers Leben zufriedenstellend. Der junge Mann hat nach dem Abitur und verschiedenen Aushilfsjobs ein Zeitungsvolontariat ergattert und stürzt sich in die neue Aufgabe, wohl wissend, dass er zunächst nur "Mädchen für alles" ist. Mit der Tatsache, ohne Vater aufgewachsen zu sein, hat er sich schon lange arrangiert - schließlich war er noch ein Säugling, als sein Vater beim Schlittschuhlaufen auf einem vereisten See eingebrochen und ertrunken ist.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Als er eines Abends von der Arbeit nach Hause kommt, tritt aus dem Schatten eines Baumes ein ihm unbekannter Mann und behauptet, sein jüngerer Halbbruder zu sein. Und dann gibt es auch noch ein unerwartetes Wiedersehen mit einer früheren Kollegin, die er während eines seiner Aushilfsjobs, wenn auch nur im Stillen, verehrt hat.
Das Zusammentreffen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bringt Norbert an den Rand seiner Selbstsicherheit. Und warum hüllt sich seine Mutter in Schweigen?
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