Emetophobie: Das Praxismanual für die Psychotherapie. Dieses Praxismanual von Dipl.-Berufspäd. Christoph Krüger (Heilpraktiker für Psychotherapie) richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die Menschen mit Emetophobie (der klinischen Angst vor Übelkeit und Erbrechen) behandeln. Das Besondere an diesem Leitfaden ist sein betont hoher Praxisbezug: Durch die anschauliche Vermittlung eignet sich das Manual sowohl für erfahrene Praktiker als auch für Berufseinsteiger, die eine konkrete Orientierung für den Praxisalltag suchen. Im deutschsprachigen Raum schließt dieses Buch eine Lücke, indem es das klassische verhaltenstherapeutische Vorgehen (Exposition und Reaktionsverhinderung) mit den Grundlagen der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) verknüpft. Neben fundierten Konzepten wie der kognitiven Defusion, dem Umgang mit Restunsicherheit und Wertearbeit fließt ein Behandlungsansatz ein, der von gesundem Menschenverstand und einer entlastenden Prise Humor geprägt ist. Das Handbuch beschreibt typische Mechanismen wie Sicherheitsverhalten, Rückversicherung, Vermeidung und Körperscanning und zeigt Schritt für Schritt, wie diese im therapeutischen Prozess bearbeitet werden können. Auch Scham, biografische Belastungen, die Einbeziehung von Angehörigen sowie Rückschritte und Nachsorge werden berücksichtigt. Materialien für die psychotherapeutische Praxis: Gesprächsbeispiele, Fallvignetten, Arbeitsblätter und Patienten-Infoblätter unterstützen die unmittelbare Umsetzung. Da das Manual grundlegende Prinzipien der Behandlung spezifischer Phobien vermittelt und den konkreten Einsatz von ACT im therapeutischen Gespräch aufzeigt, lassen sich viele der beschriebenen Vorgehensweisen auch auf andere isolierte Phobien übertragen. Über den Autor: Dipl.-Berufspäd. Christoph Krüger war über 24 Jahre als Studienrat an einem Förderberufskolleg tätig und führt seit 2018 eine eigene Praxis für Psychotherapie (HeilprG) in Hagen mit den Schwerpunkten Angststörungen und Entwicklungstraumata.
Christoph Krüger ist Heilpraktiker für Psychotherapie und seit 2018 in eigener Praxis in Hagen tätig. Zuvor arbeitete er über zwei Jahrzehnte als Berufspädagoge in einem Berufsbildungswerk für Jugendliche und junge Erwachsene mit Körperbehinderungen und Autismus-Spektrum-Störungen. Seine therapeutischen Schwerpunkte liegen bei Angststörungen, Zwängen und Entwicklungstraumata. In seiner Arbeit verbindet er verhaltenstherapeutische Verfahren mit Elementen der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Das Praxismanual zur Emetophobie entstand aus seiner therapeutischen Arbeit mit Betroffenen.
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