Was geschieht, wenn ein erfahrener Autor, Filmemacher und Künstler Tag für Tag mit einer künstlichen Intelligenz zusammenarbeitet?
Volker Persy berichtet von einer ungewöhnlichen Arbeitsbeziehung mit ChatGPT: von überraschend guten Vorschlägen, ungefragten Verbesserungen, überzeugend formulierten Irrtümern, nicht vorhandenen Sicherungen und immer neuen Fassungen. Aus der praktischen Zusammenarbeit entsteht eine ebenso persönliche wie grundsätzliche Auseinandersetzung mit Kreativität, Autorschaft und Verantwortung.
ChatGPT kann Gedanken ordnen, Varianten erzeugen, Einwände formulieren und neue Möglichkeiten eröffnen. Doch es kann nicht entscheiden, welche Fassung gilt, ob eine Quelle trägt, wann ein Werk abgeschlossen ist und wer für das Ergebnis einsteht.
Ein kluges, zugängliches und humorvolles Buch über das Arbeiten mit künstlicher Intelligenz und über die menschliche Aufgabe, zwischen Einfall und Entscheidung nicht zu verschwinden.
Volker Persy ist Autor, Regisseur, Produzent und Künstler. Seit mehr als vier Jahrzehnten arbeitet er mit Film, Sprache und Bildern. Darüber hinaus ist er ausgebildeter Keramiker und vermittelt an einer Grundschule praktische Erfahrungen in Mathematik, Programmierung, Physik, Film, Hörspiel und keramischem Gestalten.
Mit Filmwerk Persy verbindet er seine langjährige künstlerische und produktionelle Erfahrung mit den neuen Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht dabei nicht die Technik allein, sondern die Frage, wie aus Ideen verantwortete Werke entstehen.
In "Einer von uns muss ja denken" berichtet Volker Persy persönlich, kritisch und humorvoll über seine Zusammenarbeit mit ChatGPT und darüber, warum Einfälle von einer Maschine kommen können, Entscheidungen und Verantwortung aber beim Menschen bleiben.
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