Wir befinden uns in einer fundamentalen Krise, nach der die Welt eine andere sein wird, als sie vorher war. Alle Zeichen und Symptome deuten darauf hin. Die Zeit scheint ihr Wesen zu verändern.
"Statt den Beharrungszustand zu messen, misst sie die Veränderung. Voraussetzung jeder Krise ist die Intervention neuer 'Ursachen', die ein labiles oder stabiles Gleichgewicht, das vor dem Bestand, erschüttert." (Paul Valery)
Die Bewältigung des Krisenbewusstseins verlangt einen kategorischen Imperativ für die Zukunft. Wenn nachfolgende Generationen in einer lebens- und liebenswerten Welt mit Würde leben sollen, dann müssen wir uns radikal ändern, und zwar sofort, und nicht erst morgen.
Winfried Böttcher, Dr. phil. Dr. h.c. mult. 1973-2001 Professor für Politische Wissenschaft, Schwerpunkt Internationale Politik, an der RWTH Aachen, 2005-2015 Direktor des von ihm gegründeten Europa-Instituts Klaus Mehnert an der Technischen Universität Kaliningrad.
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