Eine ganze Nacht unterm Sternenzelt, von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Den grandiosen Reigen der Himmelslichter verfolgen und berührt werden. Da geht das Herz auf. Das Herz, das im Tagesgewirr unserer unruhigen, unguten und unvorhersehbar gewordenen Zeiten in Ängsten liegt. Ängste, die sich spiegeln in den Sternen, zu denen wir hinaufschauen. Selbst dort lassen sie uns nicht los. Doch im funkelnden Firmament vernehmen wir auch Geschichten vom Schönen und vom Gutwerden. Vom Hoffen und vom Liebgewinnen. Sie können uns aufrichten, wenn wir uns um ein Licht zusammensetzen und gemeinsam horchen. Und dann inspiriert aufstehen und dem Guten ein Werkzeug werden. Die Sterne vom Himmel holen. Zumindest ihr Licht. Unsere Welt braucht es. Dringend.
HANS-JOSEF FRITSCHI (geb. 1958) ist Schriftsteller, Fachautor, Dozent für Gesundheitsbildung und Heilpraktiker mit Schwerpunkt alchemistische Medizin (Spagyrik). Seit einiger Zeit greift er seine Leidenschaft aus früheren Jahren wieder auf, Texte und Geschichten zu Lebensweisheit, Lebenssinn und persönlicher Krisenbewältigung zu verfassen. Neben anderem zählt dazu auch eine Neuinterpretation der Werke des libanesisch-amerikanischen Poeten Khalil Gibran.
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