Das Werk erzählt die lebenslange Suche einer Frau nach sexueller Selbstbestimmung und emotionaler Erfüllung in einer restriktiven Gesellschaft. Aufgewachsen unter der strengen Kontrolle einer katholischen Mutter, entdeckt die Protagonistin früh heimlich ihre Sexualität und initiiert bereits als Oberschülerin eine strategisch geplante Beziehung zu einem älteren Lehrer. Nach dem Studium intensiviert sich diese Verbindung und mündet in eine Ehe, die jedoch nicht ihre Bedürfnisse nach Exklusivität erfüllt. Auf Druck ihrer Mutter heiratet sie nach einer ungeplanten Schwangerschaft einen anderen Mann, mit dem sie eine jahrzehntelange unglückliche Ehe führt - geprägt von autoritärem Verhalten seineserseits und stillem Leiden ihrerseits. Erst nach der Scheidung und weiteren enttäuschenden Beziehungen findet sie im Alter die ersehnte Partnerschaft: Eine harmonische Verbindung, die leidenschaftliche Sexualität, emotionale Tiefe und gegenseitigen Respekt vereint. Ihr Weg symbolisiert den Kampf weiblichen Begehrens gegen gesellschaftliche Normen und die späte Verwirklichung einer ganzheitlichen Liebe.
Der/Die AutorIn / Pseudonym: Gierit wurde 1940 in Ost-Berlin geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Nach einer handwerklichen Lehre holte er über den zweiten Bildungsweg das Abitur nach und absolvierte ein Hochschulstudium, das er trotz familiärer Widerstände aus eigener Kraft bewältigte. Sein Lebensweg war geprägt von intensiven Erfahrungen, beruflicher Selbstständigkeit und einem unerschütterlichen Willen, persönliche Krisen in schöpferische Energie zu verwandeln. In späteren Jahren wandte er sich dem Schreiben zu und begann, seine außergewöhnliche Lebensgeschichte niederzuschreiben - eine schonungslose, zugleich tief reflektierte Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust und moralischen Grenzerfahrungen. Seine autobiografischen Werke verbinden persönliche Authentizität mit psychologischer Tiefenschärfe und dokumentieren ein Leben zwischen gesellschaftlichen Normen, emotionaler Aufrichtigkeit und existenzieller Freiheit.
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