Schreien heißt: sich wehren. Widerstand leisten. Nach Aufmerksamkeit rufen. Das erste Geräusch, das wir auf Erden machen, ist ein Schrei. Doch im Laufe unseres Lebens wird uns beigebracht, den Schrei zu unterdrücken, zu verstummen, uns zu benehmen. Wir schreien nicht mehr. "Ein stummer Schrei" ist eine Sammlung von 12 Kurzgeschichten, die über Menschen erzählen, die nicht mehr schreien können: ein Gefangener, der bestraft werden will, ein Mann, der Frauenschuhe anziehen möchte, ein Tennisspieler, der nicht gewinnen kann... Und trotzdem rufen sie nach Hilfe, flehen nach Mitgefühl und setzen einen stummen Schrei in die Luft.
Valentina Poveda wurde am 23.06.2000 in Quito, Ecuador, geboren. Seit 2018 wohnt sie in Deutschland. Sie ist Autorin und Social Media-Managerin.
Sie hat Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg studiert und im Anschluss ihren Master in Literatur, Medien und Kultur der Moderne an der Universität Mannheim absolviert. Sie schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Romane, häufig aus einer feministischen Perspektive und im metaphorischen Stil.
Sie hat u.a. in den Literaturmagazinen Ostragehege und Círculo de Poesía veröffentlicht. Als @valentinapoveda.autorin veröffentlicht sie Gedichte und Kurzvideos auf Instagram und TikTok.
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