Brian kehrt nach Lahinch an die irische Westküste zurück, um Ruhe zu finden und neu anzufangen. In dem rauen, warmen Mikrokosmos eines kleinen Ortes begegnet er Menschen, die ihm allmählich zur Heimat werden vor allem Siobhán. Zwischen beiden entwickelt sich eine leise, tiefgehende Liebesgeschichte, die nicht aus großen Gesten wächst, sondern aus Nähe, Vertrauen und gemeinsamen Wegen.
Doch während Brian und Siobhán einander immer näherkommen, verändert sich etwas in ihrem gemeinsamen Leben. Was zunächst kaum mehr als ein leiser Schatten ist, stellt nach und nach Gewissheiten infrage und macht deutlich, wie kostbar selbst die unscheinbaren Augenblicke sein können.
Zwischen der rauen Atlantikküste, den Cliffs of Moher, Hurling, Musik und dem vertrauten Leben in Kenny's erzählt Ein Name im Wind von zwei Menschen, die nicht nach dem großen Glück suchen und es gerade deshalb miteinander finden. Dabei wird Lahinch weit mehr als nur ein Schauplatz: Der kleine Ort und seine Menschen werden zu einem Zuhause, in dem Freundschaft, trockener Humor und stille Verbundenheit ihren Platz haben.
Ein einsamer, vom Wind geformter Baum nahe der Klippen wird für Brian und Siobhán zu einem besonderen Ort und zu einem stillen Sinnbild für Nähe, Erinnerung und das, was von einem Menschen bleibt.
Ein Name im Wind ist ein literarischer Gegenwartsroman über Liebe, Heimat, Zeit und Verlust melancholisch und lebensnah erzählt, getragen von der Landschaft der irischen Westküste und den Menschen, die dort einander Halt geben.
Ronan O'Hehir, Jahrgang 1973, ist seit seiner Jugend von Irland und besonders von der irischen Westküste fasziniert. Die Landschaft, ihre Stimmung und die leisen Töne des Landes haben ihn über viele Jahre begleitet und schließlich zu seinem ersten Roman inspiriert. Ein Name im Wind ist sein literarisches Debüt.
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