Zukunft durch Wandel. Im Jahr 1785 ist alles im Umbruch: Naturwissenschaft, Medizin, Technik, Landwirtschaft, Pädagogik, Literatur und Philosophie. Ideen gibt es genug. Jetzt muss endlich gehandelt werden. In Gunderau, einem Dorf in Mitteldeutschland, tritt Sebastian Wohlgemuth seine neue Pfarrstelle an. Er hat zuvor beim berühmten Freiherrn von Rochow gelernt, welche Möglichkeiten die neue Zeit eröffnet und was Bildung bewirken kann, wenn man mutig vorangeht. Schnell wird er auf Heinrich Feldmann aufmerksam, der Mitglied im Gemeinderat und im Kirchenkonvent ist. Zusammen mit ihm und mit dem neuen Schulmeister will er die Gunderauer an die neue Zeit heranzuführen.
Gerd Friederich, aufgewachsen im hohenlohischen Langenburg und schwäbischen Bietigheim an der Enz, studierte in Würzburg fürs Lehramt (Deutsch, Kunst, Geschichte, Geografie) und berufsbegleitend noch zweimal, zunächst in Tübingen (Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Landeskunde), wo er mit einer historischen Arbeit promovierte, und viele Jahre später in Nürnberg (Malerei). Er arbeitete als Lehrer, Heimerzieher, Personalreferent, Schulrat, Lehrerausbilder und veröffentlichte viel Fachliteratur. Jetzt lebt er im Taubertal, schreibt Romane und malt Porträts und Landschaften.
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